Der Tagesablauf unserer Pferde

 

Im Sommer verbringen unsere Pferde die Nacht gemeinsam auf der Weide. Dadurch kann Garpur - er leidet am Sommerekzem - ohne Medikamente oder Kompletteindecken den Sommer ohne lästiges Jucken überstehen. Aber auch die anderen gehen morgens, sobald die ersten Bremsen kommen, freiwillig in den Stall.

Unsere Weiden liegen zwischen bewohnten Grundstücken, so daß wir den "Ripper" nicht zu fürchten brauchen und eventuelles Ausbrechen immer sehr schnell bemerkt wird. Vierfache Breitbandlitze, von den Pferden gut zu sehen, verhindert dieses Ausbrechen aber in den allermeisten Fällen.

Natürlich wird täglich der Mist abgesammelt, wer möchte schon sein Futter dazwischen heraussuchen müssen?

Von den Weiden führt ein Laufgang direkt zum Auslauf und somit zum Stall und der Halle. Die Pferde haben also jederzeit die Möglichkeit, sich vor Fliegen zu verstecken oder an die Tränke zu gehen.

Morgens werden die Pferde, wenn sie sich nicht schon selbständig auf den Weg zum Stall gemacht haben, von der Weide in den Stall geholt. Dort bekommt jeder in seiner "eigenen" Box die ihm zugemessene Ration Zufutter, ggf. auch Medikamente. Jeder bekommt das Futter aus seinem Turniertrog, der auf die für ihn passende Höhe eingehängt wird. 

Durch die Fronten mit dem großen Abstand zwischen den Ovaleisen sammelt sich in den Boxen kein Ammoniak und Pferde jeder Größe haben die Möglichkeit ihre Umgebung zu beobachten. 
Natürlich ist in jeder Box eine Selbsttränke.

 

Den Stall haben wir inzwischen durch einen Wieder-Ausbau an der Hallenseite ergänzt. Hier sind fünf weitere Boxen, jede davon mit Selbsttränke und Halbtüren nach draußen. Im Augenblick werden sie durch Senner, Sambucca und Anton besetzt, was dem Stall auch den Namen "Haflingerstall" eingebracht hat.

 

Wenn alle in Ruhe aufgefressen haben , werden sie in den Auslauf gelassen. Dort können sie wählen, ob sie auf dem drainagierten Auslauf (ein Teil davon ist auf der Seite Bewohner zu sehen) selbst bleiben, im Sand der Reithalle ruhen oder sich ausgiebig an einer der drei festen Bürsten scheuern wollen. Die beiden in der Laufbox haben auch eine Rückenbürste. Der Mineralleckstein ist hier für alle zugänglich angebracht (auf dem Foto ziemlich rechts unten)
Die Selbsttränken im Auslauf sind in zwei unterschiedlichen Höhen befestigt, damit sowohl unser Mini als auch unser 1,80m-Riese bequem trinken können.

Die Halle ist zwar zum Reiten umgebaut, wird dafür aber nur sehr selten genutzt. In der übrigen Zeit steht sie den Pferden als zusätzliche 200 qm Auslauffläche zur Verfügung.

Natürlich werden auch die Halle und der Auslauf/bzw. die Laufbox täglich vom Pferdemist befreit.

Zum "Abendbrot" gehen die Pferde wieder in ihre Boxen. Nach Einbruch der Dunkelheit werden sie wieder in den Auslauf gelassen und können dann von dort aus in ihrem eigenen Tempo auf die Weide gehen.

Im Winter gehen alle, nachdem sie  in den Boxen genug Zeit hatten, ihre Ration Heu zu fressen, wieder in den Auslauf und in die Halle. Bei der Bemessung der Heuration kann auch auf Schwerfuttrigkeit oder Diät Rücksicht genommen werden. Natürlich bekommen Allergiker ihr Heu angefeuchtet. 

Morgens und abends, nachdem die Pferde wieder aus den Boxen sind, werden diese natürlich entmistet.

Für jedes Pferd steht in der Sattelkammer ein eigener abschließbarer Schrank bereit, in dem - gut gelüftet - Putzzeug, Decken, Bandagen und ähnliches Zubehör untergebracht werden kann.

Halfter hängen im Eingang vom Stall, damit sie im Notfall immer zur Hand sind.

In der Futterkammer besteht die Möglichkeit beliebig viele Sorten von Zufutter für jedes Pferd mäusesicher zu lagern und zu den Mahlzeiten individuell zusammen zu stellen. Die Futterkammer wird ständig durch unsere Katzen auf Mäusefreiheit kontrolliert.

Generell füttern wir morgens und abends Quetschgerste, saisonabhängig mit Äpfeln, Möhren oder auch trockenem Brot, abends mit einer Portion Mineralfutter. 
Und auch dieses Jahr sind wir wieder in der glücklichen Situation genügend hervorragendes Heu für den Winter eingelagert zu haben.

Preise für "Rentner"

Ponies bis zu einer Höhe von 1,47m Stkm. :      € 125,- mtl.
Pferde ab 1,48 m Stkm. :                                        € 175,- mtl. 

Im Preis enthalten:

- täglich 2-malige Fütterung (mit Quetschgerste, Heu, Stroh und Mineralfutter)
- ggf. Gabe von Medikamenten
- Weidegang während der Saison, tagsüber freier Auslauf aber in jedem Fall
- Misten der Box / bzw. Absammeln der Weide und des Auslaufes
- Bereitstellung einer "eigenen" Box
- Bereitstellen eines abschließbaren Sattel-/bzw. Zubehörschrankes
- tägliche Kontrolle, ggf. Information des Tierarztes (und natürlich des Besitzers)
- auf Wunsch regelmäßige E-Mail mit aktuellem Foto und Kurzinfo an Besitzer
- ggf. Transport in eine Tierklinik (nach Absprache mit dem Besitzer!!!)
- schlimmstenfalls Anwesenheit beim Einschläfern bzw. Schlachtung

Auch regelmäßiges Putzen und Hufschmiedbesuche können organisiert werden, sind aber nicht im Preis inbegriffen.

 

Sollten Sie sich für uns entschieden haben, obwohl Sie weiter entfernt wohnen, können Sie Ihren Pensionär auch besuchen, indem Sie auf dem Nachbarhof  www.muehlenfelds-hof.de Ihren Urlaub verbringen.